Das Coburger Schützenfest

Die Leute nennen diese Veranstaltung das Coburger Vogelschießen oder wieder andere das Coburger Schützenfest.Der Begriff „Vogelschießen“ stammt aus dem Jahr 1599. Die Person, die am jährlichen Schützenfest einen festgelegten Vogel abschießt wurde zum Schützenkönig für ein Jahr lang benannt und von allen Steuern, Abgaben und öffentlichen Verpflichtungen für ein Jahr befreit.Da es zu zu vielen Missbräuchen wie z. Bsp. zu starkem Bier- und Weinzapfens kam, wurde diese Bestimmung Anfang des 17. Jahrhunderts wieder verabschiedet.

Nach Jahre langer Einstellung des Schützenfestes, fand die erste größere Schützenveranstaltung 1682 nach dem Ende 30-jährigen Krieg statt. Außer an den Schützenfesttagen wird im Coburger Rathaus am Markt eine Fahne aufbewahrt, welche die Coburger Stadverwaltung zur Einweihung des Vereinshauses der Schützen im Jahr 1715 stiftete, welches auf dem Anger noch einmal errichtet wurde.

Das Vogelschießen in Coburg gilt als die größte und älteste Veranstaltung der übersichtlichen Stadt. Die verschiedensten Fahrgeschäfte und Buden werden auf dem Anger, welcher normalerweise 510 Autos als Parkplatz dient, errichtet. Jedes Jahr ist hier für jede Altersklasse etwas dabei. Für diejenigen die es lieber mit etwas Adrenalinkick haben gibt es bspw. das Night Style, welches im diesem Jahr das erste mal in Coburg dabei war oder das Break Dance. Für die etwas Gemütlicheren gibt es das Rießenrad oder Autoscooter  und für die kleineren Gäste gibt es Kinderkarusells und Losbuden und vieles mehr. Natürlich gibt es auch ein großes Biertzelt in dem meist abends live Musik gespielt wird, in dem man setzen kann und ein kühles Getränk genießen kann und seine Leckereien von einer der Essensbuden in Ruhe verspeisen kann.